Montag, 23. Mai 2011

Iphigenie

Am 29.05. um 20:00 Uhr spielen wir in der Waldorfschule Krefeld "Iphigenie auf Tauris" von Goethe.


Mein Lieblingsfeedback nach der Premiere kam von einem 16Jährigen:

"Ich will auch Theaterpädagoge werden!"

Montag, 25. April 2011

Goethes Geheimnis

Ein Bild von vor der Aufführung.

Der Nachklang ist bei mir ein bisschen bitter: zwei Tage vorher hatte ich mit "Iphigenie auf Tauris" ein abendfüllendes Stück gespielt und nun waren wir nach ca. 50 Minuten und gefühlten 25 Minuten fertig mit einem Stück, was kaum anders als subtil wirken kann. Haben wir uns dafür genug Zeit und Stoff gegeben? Konnten die Zuschauer in mein Spiel einsteigen, oder war die Prinzessin zu sehr vertraulich mit Tasso?

Samstag, 9. April 2011

Goethes Geheimnis

Vom 15. bis 20. April findet in Dortmund die Tagung "Goethe - gegenwärtiger Geist" statt. Es sind noch Plätze frei!
Zwei der Abendveranstaltungen gestalte ich mit und wer nicht zur Tagung kommt, kann trotzdem zuschauen:

"Iphigenie auf Tauris"
am 17.04. um 20:00 Uhr

Szenen aus "Torquato Tasso"
am 19.04. um 20:00 Uhr


Die Stücke hat Goethe während seiner Italienreise neu aufgegriffen und besonders sprachlich durchgestaltet. Vor allem der "Tasso" ist bisher eher unbekannt geblieben, weil man nicht wusste, dass er Goethe selbst mit der Krise und Liebe seines Lebens darstellt, und sich vielleicht auch vor der vollendeten Form scheute? Die wird bei uns - wenn alles gut geht - durch Chopins Musik live aufgelockert.

Mittwoch, 23. März 2011

Namen & Zeichen




"...ich machte mit der Hand ein Zeichen für Ende. Für das Ende, das kein Ende findet."*

Maria, Friedel und Flo geben den Namen "captura" auf und machen weiter im Freiraum Hugoldsdorf.

Ich habe auch andere Menschen gefunden, mit denen ich weitermachen kann. Vielleicht auch bald mit einem neuen Namen?
Haltungen und Gedanken, die ich mir in der captura-Arbeit angeeignet und gebildet habe, die captura gebildet haben und sich weiter als fruchtbar erweisen, prägen meine Arbeit immer weiter mit.

"Es war nie zu Ende. Man soll ruhig das Zeichen machen. Es ist kein trauriges Zeichen, es umflort die Bahnhöfe und Fernstraßen nicht, weniger als das täuschende Winken, mit dem so viel zu Ende geht." *(aus "Undine geht" von Ingeborg Bachmann)

im letzten Jahr

wo war das nochmal?



Wo sind um diese Zeit schon die Orangen reif, aber die Temperaturen manchmal auch noch gut für den Wintermantel?

Montag, 14. März 2011

MärchenGeschichten

vor einer Woche war Premiere: vor einem Dutzend rosa Prinzessinnen, still belauscht von einem Krokodil und unter der Attacke von drei Spiderman - ganz zu schweigen von Piraten, Hexen, Zauberern, Cowboys... - haben wir "Schneeweißchen und Rosenrot" erzählt. Die Kindergärtnerinnen haben und engagiert, um einen "Ruhepol" im Rosenmontagsgetümmel zu schaffen. Das war Knochenarbeit aber es funktionierte.
Die zweite Aufführung gaben wir vor einem kleineren Publikum - es waren beim erstemal vielleicht dreimal so viele Kinder und nun waren auch mehr Kleinkinder dabei.
Zehn Minuten regte sich kaum etwas in unserem sehr feinen kleinen Publikum. Weit aufgerissene Augen und Münder, die sich vor Staunen nicht mehr schließen ließen. Dann stand ein Kind auf, kam ein paar Schritte noch vorne; ein anderes ließ sich auf den Bauch fallen; eines versteckte sich in einer Ecke. Zum Ende hin schob sich eine Amöbe aus vielleicht zehn liegenden Kindern langsam näher und näher an das Geschehen, dass wir in ihrem Ruheraum präsentierten. Wir waren fertig und eine Kindergärtnerin kam herein in die Stille "Hab ich was verpasst?" "jaaaa! ein Märchen" "und? hat es euch gefallen?" "Jaaaaa!"

Sonntag, 27. Februar 2011

Märchenbilder

Es war einmal vor langer, langer Zeit...
... oder war es erst gestern? ... oder ist es immer noch so?


Da bin ich aber gespannt, was da kommt!


Sind das nicht Anna und Samuel? - ach nein - Schnick und Schnack: "Wir möchten euch gerne etwas erzählen!"


"... das Märchen von
Schneeweißchen und Rosenrot"

Die Kostüme sind fertig, der Text ist in- und auswendig da, jede Person, die im Märchen auftaucht hat ihre eigene Stimme, es gibt ein wenig Gitarrenmusik dazu und wir arbeiten noch an der ein oder anderen Gebärde und Bewegung.
Ab Anfang März ist es dann soweit: wir treten erstmal ganz exklusiv für
Kindergartenkinder auf und lassen uns mit unserem ca. 25 Minuten-Programm auch gerne buchen.
Bei weiter wachsendem Interesse werde ich auch eine Aufführung in der Gegend von Witten organisieren, wo uns Erwachsene zu Gehör und Gesicht bekommen können - aber das wohl nicht vor Mai.