Du bist, ihr seid, Sie sind
HERZLICH WILLKOMMEN auf diesem Schiff...
...auf dieser Reise durch Menschheits-, durch Theatergeschichte...
07.JUNI 20:00 TARANTA BABU, DORTMUND
13.JUNI 20:00 LEGATO, DORTMUND
...
"frag mente" "geh stehe" - mögliche Titel für einen wirklichen Theaterabend mit den Theaterpädagogikstudenten aus Witten/Annen
ich freue mich auf euren Besuch (ganz besonders auf deinen!)
Mente
Mittwoch, 28. Mai 2008
frag mente !
Von morgens um acht
bis in die Nacht
in Andern gedacht
Szenen gemacht
aneinander gekracht
wieder lieber gelacht
noch mal mehr durchgemacht
und erwacht!
Fragmente aus:
Leonce und Lena - G. Büchner ... Was bin ich jenseits der Konvention? Ein Taugenichts ?
Sieben Türen - B. Strauß ... Die Möwe - A. Cechov ... Liebe und Autentizität ohne Freiheit und Mut? ... Peer Gynt - H. Ibsen ... Sei du selbst, oder sei dir selbst genug? ... Der Kaukasische Kreidekreis - B. Brecht ... Versuchung - V. Havel ... Diener zweier Herren - C. Goldoni ... Ein Liebesgeständnis - Nicht mehr und nicht weniger! ... Der Widerspenstigen Zähmung - W. Shakespeare ... Wie kann der Egoismus zum Tanz herausgefordert werden? ... Die Jungfrau von Orléans - F. Schiller ... Antigone - Sophokles ... Menschliches Gesetz oder göttliches Gesetz - die Individualität in der Entscheidung. ... Die Perser - Aischylos
Was soll das?
"Zwei Achsen sind es, die uns auf der Suche nach Motiven geleitet haben:
Die Frage nach dem Menschen in Bild und Wesen, wie sie durch die Jahrhunderte erlebt wurde.
Die Frage nach dem Schicksal durch Verbrechen und Irrung, und wie eine Darstellung möglich ist, die den Menschen in seinem Fall vor dem Hintergrund seines Werdens in Freiheit und Würde zeigt." H.U. Ender
bis in die Nacht
in Andern gedacht
Szenen gemacht
aneinander gekracht
wieder lieber gelacht
noch mal mehr durchgemacht
und erwacht!
Fragmente aus:
Leonce und Lena - G. Büchner ... Was bin ich jenseits der Konvention? Ein Taugenichts ?
Sieben Türen - B. Strauß ... Die Möwe - A. Cechov ... Liebe und Autentizität ohne Freiheit und Mut? ... Peer Gynt - H. Ibsen ... Sei du selbst, oder sei dir selbst genug? ... Der Kaukasische Kreidekreis - B. Brecht ... Versuchung - V. Havel ... Diener zweier Herren - C. Goldoni ... Ein Liebesgeständnis - Nicht mehr und nicht weniger! ... Der Widerspenstigen Zähmung - W. Shakespeare ... Wie kann der Egoismus zum Tanz herausgefordert werden? ... Die Jungfrau von Orléans - F. Schiller ... Antigone - Sophokles ... Menschliches Gesetz oder göttliches Gesetz - die Individualität in der Entscheidung. ... Die Perser - Aischylos
Was soll das?
"Zwei Achsen sind es, die uns auf der Suche nach Motiven geleitet haben:
Die Frage nach dem Menschen in Bild und Wesen, wie sie durch die Jahrhunderte erlebt wurde.
Die Frage nach dem Schicksal durch Verbrechen und Irrung, und wie eine Darstellung möglich ist, die den Menschen in seinem Fall vor dem Hintergrund seines Werdens in Freiheit und Würde zeigt." H.U. Ender
Freitag, 9. Mai 2008
stille Wasser...
ich habe lange nicht mehr geschrieben, weil das hier die Aussenseite ist und soo viel los war, was mich innerlich aufgewühlt, bewegt hat. Um etwas in Worte zu fassen bedarf es einer gewissen Klarheit. Der aufgewirbelte Grund hat sich wieder etwas gesetzt. Was ist los? Das kann ich immer noch nicht - wieder mal nicht - insgesamt beantworten. Aber soviel:
ich schaffe es wohl nicht über Pfingsten bei euch zu sein, zu denen mich gerade Pfingsten diese seltsame Verbindung zieht. Unter euch sind viele Menschen, die mir begegnen, wie der Sonnenschein der letzten Tage: lang ersehnt, warm, Lebendigkeit weckend, begeisternd, die Welt in anderem Licht erscheinen lassend...
Ich habe versucht, noch zwei Hände voll mehr von diesen Sonnenmenschen an den Ort zu locken, von denen nur wenige jetzt unter euch sind, und darum hoffe ich, dass ich ein klein wenig vermisst werde, sich aber der Freiraumgedanke - die die da sind sind genau die richtigen - trotzdem im geschehen zeigt.
Vielleicht schaffe ich es schon im nächsten oder übernächsten Jahr, auch die Sonnenmenschen zusammenzulocken, die ich weit außerhalb unserer "natürlichen Umgebung" gefunden habe - das ist einer meiner größten Wünsche!
Damit ihr wisst, wo ich stecke: in Geschichten, Dramen, die entstanden seit den alten Griechen und solchen die gerade entstehen. Wer sehen will, was daraus wird, kann z.B. am Freitag den 13. Juni abends ins Legato in Dortmund kommen.
P.S. ich muss mal wieder Fotos machen, denn das Leben ist wunderschön
ich schaffe es wohl nicht über Pfingsten bei euch zu sein, zu denen mich gerade Pfingsten diese seltsame Verbindung zieht. Unter euch sind viele Menschen, die mir begegnen, wie der Sonnenschein der letzten Tage: lang ersehnt, warm, Lebendigkeit weckend, begeisternd, die Welt in anderem Licht erscheinen lassend...
Ich habe versucht, noch zwei Hände voll mehr von diesen Sonnenmenschen an den Ort zu locken, von denen nur wenige jetzt unter euch sind, und darum hoffe ich, dass ich ein klein wenig vermisst werde, sich aber der Freiraumgedanke - die die da sind sind genau die richtigen - trotzdem im geschehen zeigt.
Vielleicht schaffe ich es schon im nächsten oder übernächsten Jahr, auch die Sonnenmenschen zusammenzulocken, die ich weit außerhalb unserer "natürlichen Umgebung" gefunden habe - das ist einer meiner größten Wünsche!
Damit ihr wisst, wo ich stecke: in Geschichten, Dramen, die entstanden seit den alten Griechen und solchen die gerade entstehen. Wer sehen will, was daraus wird, kann z.B. am Freitag den 13. Juni abends ins Legato in Dortmund kommen.
P.S. ich muss mal wieder Fotos machen, denn das Leben ist wunderschön
Freitag, 4. April 2008
sein und werden (2)
"Also die Verantwortung ist die: "Jeder Mensch ist ein Künstler". Das bedeutet: Jeder Mensch muß ein Künstler werden." (Johannes Stüttgen in STIFTUNGSGESPRÄCHE)
Irgendwie einfacher, irgendwie genauso, für manche vielleicht klarer und für andere wieder weniger: jeder Mensch ist ein Mensch, was bedeutet: jeder Mensch muß ein Mensch werden.
Würde der Mensch nicht Mensch, woher nähme er seine Würde?
Gleichzeitig ist sie keinem Menschen abzusprechen, da er die Würde braucht um Mensch zu werden.
Es ist paradox aber wäre es einfacher, wäre da nur die eine Richtung, könnte ich damit nicht leben.
Was ist Würde?
Ich fühle es.
Kannst du es auch spüren?
Nehmen wir das selbe wahr?
Kannst du erklären, was du als Würde wahrnimmst?
Bei mir entsteht eine Art Echo, wenn ich einem Menschen in seiner Würde begegne.
Die Würde des anderen spiegelt sich in meiner.
Dadurch dass ich ihn würdige ist in mir berührt, wie ich in meiner Würde stehe.
Das fordert eine besondere Aufmerksamkeit - und dann entsteht etwas.
Aber was?
was?
was denn?
Liebe?
ja, Liebe.
...näher ist das erstmal nicht zu beschreiben.
Es ist eine bestimmte Art von Liebe.
Vielleicht für jeden Menschen eine.
Es sind verschiedene Arten von Liebe.
An der Würde erkenne ich Wert
Liebenswert
Durch liebevolle Aufmerksamkeit entdecke ich würdevolles an den Menschen.
Würde ohne Liebe Würde sein?
Liebe ohne Würde?
- was war zuerst da das Huhn oder -
alles eins
wunderschön - - langweilig
alles einerlei?
nein!
ich mag das Wort "Würde" auch gar nicht so sehr.
es klingt doof - manchmal.
Was ich an diesem Wort mag, ist seine Verwandtschaft mit dem Werden.
Würde:
Werden in der Möglichkeitsform
ich liebe dich nicht nur, weil du bist wie du bist, sondern weil du werden kannst wie du wirst!
"Denn das ist wiederum die Ausgangsposition für die Freiheit: ohne dieses Liebesprinzip, ohne das wirkliche Eintauchen des ganzen Lebens in diese Fragestellung - denn das ist ja die Liebe -, ohne das nämlich ist die Freiheit letztendlich auch nicht möglich." (Johannes Stüttgen in STIFTUNGSGESPRÄCHE)
Irgendwie einfacher, irgendwie genauso, für manche vielleicht klarer und für andere wieder weniger: jeder Mensch ist ein Mensch, was bedeutet: jeder Mensch muß ein Mensch werden.
Würde der Mensch nicht Mensch, woher nähme er seine Würde?
Gleichzeitig ist sie keinem Menschen abzusprechen, da er die Würde braucht um Mensch zu werden.
Es ist paradox aber wäre es einfacher, wäre da nur die eine Richtung, könnte ich damit nicht leben.
Was ist Würde?
Ich fühle es.
Kannst du es auch spüren?
Nehmen wir das selbe wahr?
Kannst du erklären, was du als Würde wahrnimmst?
Bei mir entsteht eine Art Echo, wenn ich einem Menschen in seiner Würde begegne.
Die Würde des anderen spiegelt sich in meiner.
Dadurch dass ich ihn würdige ist in mir berührt, wie ich in meiner Würde stehe.
Das fordert eine besondere Aufmerksamkeit - und dann entsteht etwas.
Aber was?
was?
was denn?
Liebe?
ja, Liebe.
...näher ist das erstmal nicht zu beschreiben.
Es ist eine bestimmte Art von Liebe.
Vielleicht für jeden Menschen eine.
Es sind verschiedene Arten von Liebe.
An der Würde erkenne ich Wert
Liebenswert
Durch liebevolle Aufmerksamkeit entdecke ich würdevolles an den Menschen.
Würde ohne Liebe Würde sein?
Liebe ohne Würde?
- was war zuerst da das Huhn oder -
alles eins
wunderschön - - langweilig
alles einerlei?
nein!
ich mag das Wort "Würde" auch gar nicht so sehr.
es klingt doof - manchmal.
Was ich an diesem Wort mag, ist seine Verwandtschaft mit dem Werden.
Würde:
Werden in der Möglichkeitsform
ich liebe dich nicht nur, weil du bist wie du bist, sondern weil du werden kannst wie du wirst!
"Denn das ist wiederum die Ausgangsposition für die Freiheit: ohne dieses Liebesprinzip, ohne das wirkliche Eintauchen des ganzen Lebens in diese Fragestellung - denn das ist ja die Liebe -, ohne das nämlich ist die Freiheit letztendlich auch nicht möglich." (Johannes Stüttgen in STIFTUNGSGESPRÄCHE)
Montag, 10. März 2008
Tatsächlich
Während die Bösen aus der Geschäftswelt denken, dass sie über sämtliche Interessen der Irren von Challiot hinweg gehen, steigen sie in ihr Verderben hinab.
Tatsächlich!
vor allem die zweite Aufführung hat diese erste Besetzung, die eine Generalprobe zum Schreien veranstaltet hat, richtig gut gemeistert!
Dienstag, 4. März 2008
Generalprobe
heute, bei der Generalprobe der ersten Besetzung hätte ich am liebsten mit Gegenständen geschmissen und geschrieen!
natürlich sollen Aufführungen nach schlechten Generalproben gut sein, aber ich kann mir leider gerade gar nicht vorstellen, wie diese Besetzung derart gut sein will am Donnerstag, wie sie heute schlecht war!
Leute spielt! Ich werd euch zwar die Daumen drücken, aber ich hab nur zwei und zweifle sehr, dass die reichen!
natürlich sollen Aufführungen nach schlechten Generalproben gut sein, aber ich kann mir leider gerade gar nicht vorstellen, wie diese Besetzung derart gut sein will am Donnerstag, wie sie heute schlecht war!
Leute spielt! Ich werd euch zwar die Daumen drücken, aber ich hab nur zwei und zweifle sehr, dass die reichen!
Samstag, 1. März 2008
Klassenspiele
wenn der Abend kommt und die Proben weiter und weiter gehen, wird meist eine Sammelbestellung an den Dönermann oder die Pizzeria weitergegeben...
dieser riesen Stapel Pizzakartons! Man sollte nicht meinen, dass das etwas besonderes ist, aber an solche Bilder erinnere ich mich, wenn ich an meine Klassenspiele denke. Mit diesen Bildern kommen die Gefühle wieder hoch, die so wichtig waren zu ihrer Zeit und darum ihre Wichtigkeit in den Erinnerungen behalten.
Wenn alle um den Stapel Pizzakartons herumwuseln, drückt sich in der Stimmung im Raum nichts von der Tiefe aus, die ich in solchen Momenten erlebt habe. Aber ich muss doch davon ausgehen, dass sich für manche gerade dieser Moment tief in ihr Leben einbrennt - unauslöschlich - als Bild für den gemeinsamen Einsatz für eine Sache? Als der Moment, in dem die Entscheidung fiel, sich endlich neben den Angebeteten zu setzen und ein Gespräch zu versuchen...
Es scheint vieles so profan und ist vielleicht die Kulisse für große innere Kämpfe, Eroberungen.
Oberflächlich ist nichts los, kein Lüftchen weht.
Die unruhige See braucht aber nicht zu erstaunen.
Tiefe Wasser müssen nicht still sein.
dieser riesen Stapel Pizzakartons! Man sollte nicht meinen, dass das etwas besonderes ist, aber an solche Bilder erinnere ich mich, wenn ich an meine Klassenspiele denke. Mit diesen Bildern kommen die Gefühle wieder hoch, die so wichtig waren zu ihrer Zeit und darum ihre Wichtigkeit in den Erinnerungen behalten.
Wenn alle um den Stapel Pizzakartons herumwuseln, drückt sich in der Stimmung im Raum nichts von der Tiefe aus, die ich in solchen Momenten erlebt habe. Aber ich muss doch davon ausgehen, dass sich für manche gerade dieser Moment tief in ihr Leben einbrennt - unauslöschlich - als Bild für den gemeinsamen Einsatz für eine Sache? Als der Moment, in dem die Entscheidung fiel, sich endlich neben den Angebeteten zu setzen und ein Gespräch zu versuchen...
Es scheint vieles so profan und ist vielleicht die Kulisse für große innere Kämpfe, Eroberungen.
Oberflächlich ist nichts los, kein Lüftchen weht.
Die unruhige See braucht aber nicht zu erstaunen.
Tiefe Wasser müssen nicht still sein.
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